Aug 02

WESTKREUZ BERLIN: AIV-Schinkel-Wettbewerb 2017

Der AIV-Schinkelwettbewerb nimmt in diesem Jahr das Berliner Westkreuz in den Blick. Ziel ist es, Entwicklungspotentiale rund um den Verkehrsknotenpunkt zu erschließen. Dazu sind dazu drei unterschiedliche Aufgabenstellungen vorgesehen.

Auf der Seite http://www.aiv-berlin.de/schinkel-wettbewerb/aufgabenstellung wird der Wettbewerb ausführlich beschrieben, mit entsprechenden Zeitangaben.

Durch die unmittelbare Nachbarschaft zum Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald werden durch den Wettbewerb die Ergebnisse des Charette-Verfahrens tangiert.

 

Jul 03

Momentan Pause am alten Güterbahnhof

Da der neue Eigentümer das Grundstück anscheinend zur Unterbringung von Arbeitkräften aus Rumänien/Bulgarien zwischennutzt, und noch keine Initiative zur weiteren Nutznung ergriffen hat, ruht die Aktivität.

Aug 24

Nutzung denkmalgeschützer Häuser Cordesstraße

Kleine Anfrage der Grünen v. 10.08.2015, mit Antwort des Bezirksamts (DRS 0522/4)

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Mrz 19

Wie weiter am Bahnhof Grunewald?

Drucksache – 1038/4 (19.03.2015) Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin: Wie weiter am Bahnhof Grunewald

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Mrz 14

Dokumentation zum Charrette(verfahren) Güterbahnhof Grunewald

BürgerInnen planen ihre Stadt am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald.

Am Beispiel des 14 Hektar großen ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald in Charlottenburg-Wilmersdorf wurde von September bis Dezember 2013 ein Dialogprozess, genannt Charrette-Verfahren, durchgeführt, um die städtebaulichen Möglichkeiten dieses Standortes offen zu legen und als stadtweites Bildungsprojekt neue Formen der dialogischen Prozessgestaltung bei städtebaulichen Entwicklungsprojekten zur Diskussion zu stellen.

Hierzu wird nun die Dokumentation vorgelegt:
http://siedlung-eichkamp.de/Web_BI/2014/140324_Doku_Charette.pdf

Dez 11

Artikel im “infoeichkamp” 2013 zum Charrette-Verfahren

In den Ausgaben 3/2013 und 4/2013 sind diese beiden Artikel zum Charretteverfahrenenthalten:

Dez 06

Eigentümer und BürgerInnen kommen sich bei Charrette-Verfahren näher

Pressemitteilung vom 6.12.2013

Güterbahnhof Grunewald in Charlottenburg-Wilmersdorf soll Wohnstandort werden.
Eigentümer und BürgerInnen kommen sich bei Charrette-Verfahren näher.

Bei einem Charrette-Verfahren, das im September begann und am vergangenen Wochenende in einer dreitägigen Planungswerkstatt endete, wurden von BürgerInnnen, ExpertInnen und Politik die Grundlagen zur Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhof Grunewald erarbeitet.

Ergebnis ist, das Areal als kleinteiligen Wohnstandort mit hohem Freiraumanteil zu entwickeln. Eigentümer Kurt Krieger gab seine Pläne ein Möbelhaus zu erreichten auf und stimmte überraschend einer Wohnnutzung zu.

Text der Pressemitteilung

Weitere Informationen zum Charrette-Projekt unter www.urbanitas.eu/de/charrette
Bilder in Druckqualität unter www.urbanitas.eu/de/grunewald
Pressekontakt: Florian Schmidt, 0160 964 12 601, florian.schmidt@urbanitas.eu

Dez 06

Wohnen statt Möbelhaus

von Ewald Schürmann, veröffentlicht am 6.12.2013

Drei Tage Bürgerbeteiligung pur in der Planungswerkstatt „KernCharette zur Entwicklung des Güterbahnhof Grunewald“ im Rathaus Charlottenburg: Bürgerschaftliches Engagement plus städtebaulicher Expertise plus Positionierung der Politik plus neuer Absichtserklärung des Investors – das war ein intensiver Prozess eines Nachdenkens und kreativer Diskussion über denkbare Perspektiven für das Gelände an der Avus gegenüber Eichkamp. Und die von Eichkamper Nachbarn vorangetriebene Arbeit der Bürgerinitiative „Zwischen den Gleisen“ hat schon erste Früchte gebracht: Der Investor Kurt Krieger nimmt endgültig Abstand von seinem ursprünglichen Vorhaben, auf dem Gelände an der Avus einen Möbelmarkt zu errichten und erklärt nun, dort für eine Wohnnutzung zu bauen. Dabei könnte sich auch Spielraum für eine Mischnutzung von Sport-Freizeit-Kulturaktivitäten ergeben. Das ist noch alles sehr offen und vom Vertreter des Investors auf der Veranstaltung nur erst vage als Planungsabsicht formuliert. Aber immerhin, der Investor hat sich eingeschaltet und die Aussicht auf konstruktive Zusammenarbeit ist signalisiert, so dass jetzt ein Werkstattverfahren starten kann mit allen Beteiligten, also dem Grundstückseigentümer, dem Bezirksamt und den Bürgern.
Damit hat sich der Aufwand des vom Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung initiierten Charetteverfahrens gelohnt. Von Freitag bis Sonntag (29.11. – 1.12.13) wurde das Areal besichtigt, die Ergebnisse der Fachworkshops der letzten Wochen ausgewertet, an Planungstischen die verschiedensten Szenarien durchgespielt und zum Schluss am Sonntagnachmittag präsentiert und diskutiert. Entscheidend war dabei nicht, ein eindeutiges Ergebnis zu erzielen, sondern ein Gespür für die Komplexität der Gestaltung dieses Geländes zu bekommen. Viele Nutzungsmöglichkeiten wurden deutlich, die aber auch Fragen nach den Voraussetzungen und Rahmenbedingungen aufwarfen. Es war gut, dass der Vertreter des Investors am Workshop teilnahm, der sich dann auch beeindruckt von den Überlegungen aller Beteiligten auf einem hohen Niveau von Sachverstand und Ergebnisorientierung zeigte. Aber er machte auch klar, dass der Investor als Wirtschaftsunternehmen auf dem Gelände Ziele verfolgen wird, mit denen Gewinne erwirtschaftet werden. Es wird sich zeigen, wie weit eine Mischnutzung ermöglicht wird, bei der sich neben profitabler Raumverwertung auch noch Platz für kulturelle und soziale Aktivitäten bleibt. Wer das dann fördert und woher Geld kommt, wird die entscheidende Frage sein.

Nov 26

Einladung zur Kooperationsveranstaltung KernCharrette

Einladung zur Kooperationsveranstaltung*

29.11.-1.12.2013, Ort: BVV-Saal im Rathaus Charlottenburg (3. OG),
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
Anmeldung erforderlich unter: stadtpolitik@bildungswerk-boell.de, bis 27.11.2013
Teilnahme AUCH nur an einzelnen Tagen oder Abschnitten der Veranstaltung möglich!
Die Teilnahme ist Kostenfrei / Kostenbeteiligung bei Mittagsbuffets / Kostenfreie Kinderbereuung möglich

KernCHARRETTE – Planungswerkstatt
zur Entwicklung des Güterbahnhof Grunewald

Seien Sie dabei: konzipieren Sie gemeinsam mit anderen wie ein Stück Berlin aussehen soll

Planungswerkstatt im Rahmen des Projektes Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt – am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Nach vier vorbereitenden Fachworkshops ist es so weit: drei Tage lang werden BürgerInnen, ExpertInnen, potentielle NutzerInnen, Verwaltung und Politik und viele andere Interessierte gemeinsam ein Standortkonzept für den ehemaligen Güterbahnhof Grundwald erarbeiten. Die Ergebnisse werden kurzfristig von einem Planungsbüro zusammengefasst und am 10.12.2013 präsentiert.

Die dreitägige Planungswerkstatt ist ein Arbeitsprozess mit offenem Ausgang, mit gleichberechtigten Teilnehmern. Ziel ist es, ein Konzept zu erarbeiten, welches Grundlage für eine Beschlussfassung der BVV von Charlottenburg-Wilmersdorf sein soll, um städtebauliche Planungsziele festzusetzen.

Kurt Krieger, der Eigentümer des Areals, hat das ehemalige Bahngelände gekauft und wollte zunächst zwei Möbelmärkte errichten. Aufgrund mangelnder Zustimmung auf allen Ebenen (Senat, Bezirk, Nachbarschaft) zog Krieger dieses Vorhaben zurück. Damit der Bezirk eine klare und auch vor überraschenden Bauanfragen schützende städtebauliche Haltung zu dem Areal gewinnt, haben sich BürgerInnen vor Ort erfolgreich beim AK Stadtentwicklung des Bildungswerk Berlin beworben, der auf der Suche nach einem Standort war, um an diesem beispielhaft partizipative Planungsmethoden im Sinne der politischen Bildung zu vermitteln.

Ablauf der KernCHARRETTE – Planungswerkstatt 

1. Tag: 29.11.2013 
10 Uhr Besichtigung des Areals
14 Uhr Aufarbeitung der Ergebnisse der vorbereitenden Fachworkshops
19 Uhr Forum – Definition der Ausgangslage (Einstig für Werktätige)
mit Elfi Jantzen (Stadträtin für Jugend und Umwelt Charlottenburg-Wilmersdorf)

2. Tag: 30.11.2013
10-19 Uhr Planungstische, 19 Uhr Forum – Diskussion von Zwischenergebnissen

3. Tag: 1.12.2013
10-17 Uhr Planungstische, 17 Uhr Forum – Abschlussdebatte + Ergebnispräsentation
mit Marc Schulte (Stadtrat für Stadtentwicklung Charlottenburg-Wilmersdorf)

Detaillierter Ablaufplan unter www.urbanitas.eu/charrette/ablauf.pdf

Moderation: Thies Schröder (ts|pk thies schröder planungskommunikation)

Weitere Informationen unter: www.urbanitas.eu/de/charrette

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung (BIW)
Koordination: Florian Schmidt und Johannes Wätzmann
Durchführung: AK nachhaltige Stadtentwicklung im BIW und URBANITAS Berlin Barcelona
Kooperationspartner: TU-Berlin Fachbereich Architektur und Urbanisierung, BI zwischen den Gleisen, Belius GmbH, KAPOK, Initiative Stadt Neudenken, Think Berl!n. Stiftung SPI

In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Bezirksstadtrat Mark Schulte

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Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projektes

Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald

Am Beispiel des ehemaligen Güterbahnhofs Grunewald im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird von September bis Dezember 2013 ein Dialogprozess durchgeführt, der sowohl die realen Möglichkeiten dieses Standortes offen legt, als auch als stadtweites Bildungsprojekt neue Formen der dialogischen Prozessgestaltung bei städtebaulichen Entwicklungsprojekten zur Diskussion stellt.

Ziel ist es, BürgerInnen ohne Expertenwissen, klassische und kreative Akteure der Berliner Stadtentwicklung in einen aktiven Dialog auf Augenhöhe zu bringen. In einem modellhaften Dialog- und Entscheidungsprozess werden die Komplexität verschiedener Bedürfnisse und Gestaltungsansätze beispielhaft ausgehandelt. Die sehr konkrete Arbeit am Beispiel des Konversionsgebiets Güterbahnhof Grunewald wird gerahmt von einer Debatte über die Möglichkeiten der Verbesserung von Dialog- und Beteiligungsstrukturen in der Berliner Stadtentwicklungspolitik.

Methodisch orientiert sich das Verfahren an der Charrette-Methode (franz.: Karren) und wird von einem erfahrenen Moderator geleitet. Ziel eines Charrette-Verfahrens ist es, in kürzester Zeit zu einem konsensfähigen und umsetzbaren Ergebnis zu kommen. Charrettes kommen üblicherweise zum Einsatz, wenn Umsetzungsdruck besteht und ein einziges Konsens-Ergebnis das Ziel ist. Da beim „Charrette (-Verfahren) Grunewald“ kein solcher Umsetzungsdruck besteht, sondern der Bildungscharakter im Vordergrund steht, können konsensfähige Varianten das Ergebnis sein.

Das Programm des Projektes mit viel Informationsmaterial
unter www.urbanitas.eu/charrette-verfahren.pdf

Flyer KernCHARRETTE 29.11.-1.12.

Realisiert aus Mitteln der Stiftun Deutsche Klasenlotterie
und aus Mitteln des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf für Bürgerbeteiligung

Kontakt zur Projektleitung

URBANITAS Berlin Barcelona
Urbane Entwicklung, Kulturproduktion und Kommunikation

Nov 26

KernCHARRETTE – Planungswerkstatt zur Entwicklung des Güterbahnhof Grunewald

Planungswerkstatt im Rahmen des Projekts Charrette (-verfahren) – BürgerInnen planen ihre Stadt –
am Beispiel der Konversionsfläche Güterbahnhof Grunewald
29.11.-1.12.2013, BVV-Saal im Rathaus Charlottenburg (3. OG),
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

Seien Sie dabei: Konzipieren und entscheiden Sie gemeinsam mit

anderen, wie ein Stück Berlin aussehen soll!

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